Platziere die zwei Schalter in einer sauberen Reihe, führe den Strom vom Plus durch Schalter A, dann Schalter B, schließlich durch Vorwiderstand und LED zur Masse. Markiere Eingänge farblich, um Missverständnisse zu vermeiden. Miss im offenen Zustand die Spannung am Knoten zwischen den Schaltern. So siehst du schnell, ob alles sinnvoll verbunden ist. Diese Struktur erleichtert das Erklären, das Fotografieren für Feedback und das spätere Erweitern, ohne das Steckbrett in ein undurchsichtiges Kabelknäuel zu verwandeln.
Teste systematisch die vier Kombinationen aus offen und geschlossen und hake in deiner Tabelle ab, wann die LED leuchtet. Gleiche deine Erwartung mit realen Messwerten ab, indem du die Spannungen an Zwischenknoten prüfst. Fällt eine Abweichung auf, suche nach lockeren Kontakten, verdrehten Schaltern oder falsch dimensionierten Widerständen. Dieser methodische Abgleich schärft deinen Blick, stärkt dein Vertrauen und verhindert, dass zufällige Erfolge als Beweis durchgehen, obwohl im Verborgenen ein Fehler lauert.
Erweitere die Serie um einen weiteren Schalter und wiederhole deine Tests. Du wirst feststellen, wie wichtig ordentliche Kabelführung ist, damit du bei drei Eingängen nicht den Überblick verlierst. Die Tabelle wächst, bleibt aber begreifbar, weil das physische Reihenprinzip unverändert gilt. Notiere, ob die LED spürbar dunkler wirkt und bewerte, ob ein anderer Vorwiderstand sinnvoll ist. So lernst du, kleine Effekte rechtzeitig zu sehen, statt sie erst später mühsam zu korrigieren.