Zwei Gruppen starten mit einer einzigen Bohne. Auf ein Signal verdoppeln sie abwechselnd, indem sie tauschen: zwei Einsen gegen eine Zwei, zwei Zweien gegen eine Vier und so weiter. Wer zuerst eine vorher festgelegte obere Einheit erreicht, gewinnt. Jede Runde enthüllt dieselbe Struktur neu und vertieft das Gefühl für exponentielles Wachstum. Nach dem Wettlauf reflektieren wir Strategien: Wo ging Zeit verloren? Welche Handgriffe beschleunigten den Tausch? Praktische Gewohnheiten treffen auf gedankliche Klarheit.
Eine Person spielt Bank und tauscht jederzeit kleinere Einheiten in größere und umgekehrt. Andere bringen Zahlenwünsche, die die Bank mit minimalem Material erfüllt. Anschließend wird die Parität kontrolliert, optional mit Prüfbit. Dieses Rollenspiel lehrt höfliche Kommunikation, klare Nachfragen und transparente Begründungen. Außerdem üben Lernende, gleiche Mengen unterschiedlich darzustellen und dennoch verlässlich zu vergleichen. Am Ende werden Buchungen rückwärts nachvollzogen, um Vertrauen in den Prozess zu stärken und schleichende Fehler aufzuspüren.
Jede Zahl auf dem Würfel steht für eine Einheit. Gewürfelte Werte werden als Einheiten gelegt; doppelte Einheiten werden getauscht. In einer Variante dürfen Spielende gezielt eine Einheit löschen, wenn ein spezielles Symbol fällt, und müssen anschließend die Parität neu beurteilen. Das klingt einfach, fördert jedoch Selbstkontrolle, vorausschauendes Denken und das Abgleichen zwischen aktueller Darstellung und Zielwert. Kleine Regeländerungen erzeugen überraschende Tiefen, ohne den Einstieg unnötig zu erschweren.